Vorbei an der Kirche Agía Nápa liefen wir zur Burg. In den Zellen und Gängen befanden sich teilweise Ausstellungsstücke des Museums des Mittelalters mit frühen Töpferwaren und Silber der Kreuzzüge. Auf dem Dach der Burg wurde man mit einem Rundblick auf die Stadt belohnt. Beim weiteren Bummel durch die Stadt kamen wir u.a. an den Obst- und Gemüsemarkthallen und am Rathaus vorbei. Mittlerweile entfaltete die Mittagshitze ihre volle Wirkung und wir waren froh endlich an einem kleinen Strand in der Stadt in das Wasser zu springen. Mit 24°C war dieses doch erfrischend. 17.20 Uhr fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zum Hafen, wo wir genau richtig zum Abendessen wieder ankamen.
Montag, 20. Juli 2009
Limassol (Zypern)
Vorbei an der Kirche Agía Nápa liefen wir zur Burg. In den Zellen und Gängen befanden sich teilweise Ausstellungsstücke des Museums des Mittelalters mit frühen Töpferwaren und Silber der Kreuzzüge. Auf dem Dach der Burg wurde man mit einem Rundblick auf die Stadt belohnt. Beim weiteren Bummel durch die Stadt kamen wir u.a. an den Obst- und Gemüsemarkthallen und am Rathaus vorbei. Mittlerweile entfaltete die Mittagshitze ihre volle Wirkung und wir waren froh endlich an einem kleinen Strand in der Stadt in das Wasser zu springen. Mit 24°C war dieses doch erfrischend. 17.20 Uhr fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zum Hafen, wo wir genau richtig zum Abendessen wieder ankamen.
Sonntag, 19. Juli 2009
Kairo und die Pyramiden von Giza (Ägypten)
Der Verkehr in Kairo war zwar nicht übermäßig, dafür fehlte es allerdings an jeglichen Verkehrsregeln, Menschen die mitten auf der Fahrbahn liefen, Autos die die Kreuzung versperrten, dazwischen Pferdewägen, überladene Anhänger, herumliegender Müll oder Kamele. Wir fuhren auch am riesigen Friedhofsareal der Stadt Kairo vorbei. Diese wird auch die "Totenstadt" genannt. Die Geschichte dieser Stadt klingt interessant. Ursprünglich wurden die Familiengräber der reicheren Bevölkerung auf diesem Friedhof mit Zäunen eingegranzt. Über die Zeit hinweg fing man allerdings an kleine Häuser auf diese "Parzellen" zu setzen, die man unbewohnt ließ um eine Gedenkstätte zu haben. Über die letzten Jahrzehnte hinweg kamen viele Menschen der unteren Bevölkerungsschicht nach Kairo, ohne Geld und erst recht ohne eine Unterkunft in Kairo zu finden. Also besiedelten sie den Friedhof und dessen Häuschen. Wer sich nun fragt warum die Familien dieser Gräber die Besedlung zuließen, sollte wissen dass es in Kairo üblich war, dass sich die Medizinstudenten frische Leichen aus diesen Gräbern klauten um an ihnen zu üben. die Familien sahen also die Obdachlosen in ihren Häusern als unbezahlte Grabwächter. Mittlerweile leben auf diesem Friedhof 200.000 Menschen und man hat sogar eine Schule in dieser Gegend eingerichtet.
Gegen Mittag kamen wir an der Alabaster-Moschee Mohammed Ali – nicht zu verwechseln mit dem Boxer – an. Allem Anschein nach ist diese Moschee größtenteils für die Touristen gedacht. Wir mussten ebenfalls unsere Schuhe ausziehen um über die Gebetsteppiche zu laufen. Vom Panoramaplatz vor der Moschee hatte man Ausblick auf das diesige Kairo. Bereits in „1001 Nacht“ soll es wohl angeblich geheißen haben „Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen“. Die Welt scheint sich wohl weiterentwickelt zu haben und mir fallen auf Anhieb viele Städte ein, die bei Weitem einen schöneren Anblick bieten als diese mit 17Mio Einwohnern größte Metropole Afrikas.
Weiter ging unsere Fahrt zum Nil, wo eine Flusskreuzfahrt mit Mittagessen geplant war. Das Essen war in Ordnung (frittierte Kartoffeln, Hackbällchen, Nudeln) und Wasser. Nebenbei traten eine Band auf die einheimische Musik spielte, eine Bauchtänzerin und ein Mann der sich um die eigene Achse drehte und sein Kostüm herumwirbelte. Leider war die Musik total übersteuerte und ging einem nach kurzer Zeit einfach nur noch auf die Ohren. Glücklicherweise konnte man dem entfliehen, in dem man auf das obere Deck ging und die Aussicht vom Nil und Kairo nutzte. Nach 90 min legten wir wieder an und mit dem Bus ging es Richtung der Pyramiden von Giza.
Hier am Rande der Sahara, herrschte drückende Hitze (es waren wohl 40°C), kein Windchen schien sich zu regen und der Sand staubte bei jedem Schritt. Wir marschierten einmal um die Cheops Pyramide herum, wurden an jeder Ecke von Sicherheitswächtern angesprochen, die für jeden kleinen Fototipp Geld haben wollten. Nächster Fotostopp war das Panorama West-Plateau. Hier hatte man alle 3 Pyramiden im Blick und abschließend ging es zur Sphinx. Mittlerweile hatten wir 42°C im Schatten und wir versuchten so schnell wie möglich wieder in den klimatisierten Bus zu kommen.
Der letzte Stopp war im Papyrus Institut, wo man uns kurz die Herstellung des Papyrus erklärte und Bilder kaufen konnte. Gegen 17.15Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Schiff, wo wir 20.30 Uhr endlich wieder ankamen. Nach dem Abendbrot liefen wir 22Uhr aus Port Said aus, es waren immer noch 27°C und die Haut fühlte sich an als hätte man gerade geduscht und vergessen sich abzutrocknen.
Samstag, 18. Juli 2009
Erster Seetag
Pflichtgemäß innerhalb der ersten 24Stunden machten wir 10.20Uhr die Seenotrettungsübung. Anschließend reservierten wir Liegen am Bug auf Deck 11. Bei 28°C, Mittelmeersonne und drückender Hitze war es hier allerdings immer nur kurzzeitig auszuhalten.11.30 Uhr gab es den Poolbrunch mit Freibier und Eistee zur Abkühlung. Nach dem Mittagessen verzogen wir uns auf Deck 6 um nicht in der prallen Sonne sitzen zu müssen. Nach dem Kaffee ging ich noch einmal hinauf um unsere Liegen zu nutzen bevor es schon wieder zum Abendessen ging.
Heute ging es schon zeitig schlafen, da wir morgen einen 13-stündigen Ausflug vorhaben nach Kairo und den Pyramiden von Giza, dem letzen noch existierenden der einst 7 Weltwunder.
Freitag, 17. Juli 2009
Anreise nach Heraklion (Kreta)
Kaum von meinem Besuch aus dem Kloster zurück und ein paar Stunden erholt ging es auch schon wieder weiter. Um 1.30Uhr nachts brachte Jan mich zum Flughafen Nürnberg. Gut getimed konnte ich sofort einchecken und zur Sicherheitskontrolle. Pünktlich 3.05Uhr hob der AirBerlin Flieger Richtung Kreta ab. Ich versuchte etwas zu schlafen, was aber aufgrund der Sitzposition und dem Frühstück welches uns 4Uhr morgens serviert wurde so gut wie unmöglich war.
Gegen 6.40Uhr landete ich in Heraklion und nach Kontrolle mit einer Wärmebildkamera (wohl um zu prüfen dass niemand die Schweinegrippe und erhöhte Körpertemperatur hat) konnte ich ca. 20min später auch meinen Koffer in Empfang nehmen. Am AIDA stand händigte man dann auch noch allen Passagieren einen Fragebogen aus. Sollte man irgendwelche Symptome der Schweinegrippe aufweisen, bekam man eine kostenlose Untersuchung durch den Schiffsarzt. Soweit kam es bei mir allerdings nicht. Mit dem Bus wurden wir dann 15min zum Schiffhafen gefahren. Die Koffer wurden gleich separat abgenommen und ich konnte auf das Schiff. So saß ich bereits 8 Uhr im Restaurant und konnte frühstücken. Im Gespräch fand ich auch heraus, dass das Schiff vorher vollcharter gewesen war von der Firma Tupperware. Alle Mitarbeiter die entsprechend Umsatz gemacht haben, waren zu dieser Reise eingeladen wurden.
Die Zeit bis zum Mittagessen verbrachte ich auf dem Sonnendeck. Wieder oben auf dem Sonnendeck war es so leer, dass ich mich spontan entschloss, in den Whirlpool zu gehen. Nachmittags war es allerdings so heiß geworden, dass man es in der Sonne nicht mehr aushielt also legte ich mich in eines der bequemen Fensterbänke im Fitnessbereich und schlief sogar ein bisschen. Allerdings musste ich immer auf meinen Rucksack Obacht geben, denn da die Zimmer noch nicht bezugsfertig waren, schleppte ich meine ganzen Wertsachen immernoch mit mir herum.
Kurz vor dem Kaffee um 16.20Uhr wurde endlich durchgesagt, dass die Zimmer bezugsfertig sind. Nächster Step war die Kaffeerunde mit leckerem Kuchen. Als nun gegen 18.Uhr auch endlich die Koffer sich eingefunden hatte, war es auch fast schon an der Zeit die anderen Familienmitglieder beim Hafencheckin abzuholen und zum Abendessen zu gehen. Später gab es noch einen Begrüßungssekt auf dem Pooldeck und eine Welcomeshow. Pünktlich 22 Uhr liefen wir aus Heraklion aus und ich fühlte mich als hätte ich bereits einige Tage auf dem Schiff hinter mir, da ich schon so früh auf dem Schiff war.