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Samstag, 10. Oktober 2009

Wieder zurück

Nach ca. 13 Stunde Rückreise sind wir gesund und weniger munter wieder in Erlangen angekommen. Unser Flieger hob in Vancouver mit 20 Minuten Verspätung, die wir allerdings Dank kräftigem Rückenwind einigermaßen wieder wett machen konnten. Trotzdem wurde es ziemlich eng mit dem Transferflug in Düsseldorf, da wir zunächst durch die Passkontrolle mussten und anschließend noch einmal durch die Sicherheitskontrolle und die dauerte, wie immer wenn man es eilig hat, ganz schön lang.
Pünktlich vor dem Boarden waren wir dennoch vor dem Gate und es konnte eigentlich pünktlich losgehen - hätten wir nicht noch auf 3 Herrschaften warten müssen die eben erst aus Miami gelandet waren. Ich hoffe das hätten sie auch für uns getan, wenn wir zu spät gewesen wären. Mit 40 Minuten Verspätungen starteten wir in unsere letzte Etappe und kamen 14.01 Uhr (geplant war 13.40 Uhr) wieder auf dem Flughafen in Nürnberg an.

Eine tolle Reise mit vielen Eindrücken, 5GB an Fotos, 6136 gefahrenen Kilometern, 2 Länder, 7 Bundesstaaten (2 Kanada, 5 USA), 8 Nationalparks, 5 Städten ging zu Ende. Highlight für mich war der Yellowstone Nationalpark, gefolgt von den Nationalparks in den kanadischen Rocky Mountains (Jasper, Banff und Yoho) und Seattle.

Montag, 27. Juli 2009

Istanbul (Türkei) - Tag 2

Auch heute Morgen hieß es wieder zeitig aufstehen. Bereits 5.45 Uhr standen wir auf, um rechtzeitig zum Ausflugsbeginn um 7 Uhr uns im Theater einzufinden. Mit dem Bus ging es zur Galata- Brücke, wo wir auf ein Boot umstiegen. Die Tour nannte sich „Istanbul vom Bosporus aus entdecken“.


Vorbei an der AIDA und hochherrschaftlicher Paläste wie dem Domabahce Saraye, ebenfalls ehemaliger Sitz der Sultane, der später dem Topkapi Palast vorgezogen wurde. Das Boot wechselte öfter die Seiten damit wir die asiatische und europäische Seite gleichermaßen bewundern konnten. Hier stehen die teuersten Villen der Stadt, darunter auch die 5. Teuerste Villa laut Forbes. Wirklich glauben konnte ich dies allerdings beim Anblick der besagten Villa nicht, da einige der Hollywood Größen bei Weitem schmuckere Villen besitzen. Unter der Bosporus Brücke ging es hindurch bis hinauf zur 2. etwas längeren Hängebrücke, wo der Bosporus am schmalsten ist und auch die gefährlichste Strömung zu finden ist. Hier steht auch die Festungsanlage Rumeli Hisari steht, welche heute ein Freilichtmuseum ist. Nach dieser Brücke lässt die Bebauung vor allem auf der asiatischen Seite nach.Wir passierten auch die Sommerresidenz des türkischen Staatsministers und das Gästehaus des deutschen Konsulats. In der Ferne konnten wir die Einmündung des Schwarzen Meeres sehen, wir legten allerdings vorher wieder an der europäischen Seite an und verließen das Schiff.


Auf dem Rückweg stiegen wir noch in dem Stadtviertel Ortaköy aus, einem ehemaligen Fischerdorf am Bosporus. 2 Kirchen, eine Synagoge und eine Moschee liegen hier in unmittelbare Nähe beieinander. Heutzutage versuchen hier unbekannte junge Künstler auf dem Straßenmarkt zu Ruhm zu kommen. Ansonsten bietet das Viertel zahlreiche türkische Kaffeehäuser, die der Reiseleiter uns anpries – wahrscheinlich bekommt er dafür eine Provision. Die Wenigsten unserer Gruppe taten allerdings wie geheißen.

Pünktlich verließen wir 12 Uhr den Hafen von Istanbul und machten uns wieder auf den Weg nach Südwesten. Am Nachmittag beantwortete uns der 1. nautische Offizier unsere Fragen in einer "nautischen Stunde". Sehr interessant, da man zunächst etwas über das Schiff und dessen Technik erfuhr und auch die Fragen der Mitreisenden erweiterten unser Wissen.

Morgen gegen 10 Uhr werden wir im Hafen von Vólos auf dem griechischen Festland anlegen.

Samstag, 25. Juli 2009

Zweiter Seetag

Da wir uns auf einer neuen Reise befinden, heißt das natürlich auch, dass wieder eine Seenotrettungsübung stattfinden muss. Wie gehabt ertönte also 10.20Uhr das „einzige Signal, dass für mich an Bord von Bedeutung ist“, wir warfen uns die Rettungswesten über und marschierten zu unserer Musterstation. Als die Übung endlich vorbei war, ging es gleich hoch auf das Sonnendeck. Als wir nach dem Mittagessen wieder hochkamen, hatte man uns unsere hart erkämpften Liegen allerdings okkupiert. Also spielte ich das lustige Spielchen einfach mal mit, die Regeln sind einfach:

Man nehme viele gut gelaunte Urlaubsgäste der Menge X und stellt nur eine Menge Y an Liegen zur Verfügung, wobei gilt Y < X, dies ist ganz wichtig. Sobald eine Person der Menge X seine Liege aus der Menge Y nun mehr als 20 min nicht benutzt hat, räumt man die Sachen vom Vorgänger beiseite und legt sich auf dessen Liege. Das Ergebnis? Eine Kettenreaktion und viele schlecht gelaunte Urlaubsgäste, die sich gegenseitig angiften. Na das macht doch Laune, oder?


Das 20Min nun nicht gerade viel sind, baden im Pool oder selbst ein Gang zur Kabine am anderen Ende des Schiffes dann nicht mehr drin sind, soweit hat man bei dieser Reglung anscheinend nicht gedacht. Natürlich dürfen Gäste ihre Liegen für längere Zeit verlassen, sofern mindestens ein Familienmitglied noch herumliegt (so geschehen bei der Familie die meine Liege okkupiert hat). Nachdem mich das Gemeckere meines Vorgängers dann auch nicht weiter gestörte hatte, gab ich meine neue Liege gegen 15Uhr doch wieder auf, da es einfach zu heiß geworden war.

Samstag, 18. Juli 2009

Erster Seetag

Gegen 8.45 Uhr ging es zum Frühstücksbüfett. Heute befinden wir uns auf dem Weg nach Port Said (Ägypten), wo wir morgen früh ankommen werden.
Pflichtgemäß innerhalb der ersten 24Stunden machten wir 10.20Uhr die Seenotrettungsübung. Anschließend reservierten wir Liegen am Bug auf Deck 11. Bei 28°C, Mittelmeersonne und drückender Hitze war es hier allerdings immer nur kurzzeitig auszuhalten.11.30 Uhr gab es den Poolbrunch mit Freibier und Eistee zur Abkühlung. Nach dem Mittagessen verzogen wir uns auf Deck 6 um nicht in der prallen Sonne sitzen zu müssen. Nach dem Kaffee ging ich noch einmal hinauf um unsere Liegen zu nutzen bevor es schon wieder zum Abendessen ging.
Heute ging es schon zeitig schlafen, da wir morgen einen 13-stündigen Ausflug vorhaben nach Kairo und den Pyramiden von Giza, dem letzen noch existierenden der einst 7 Weltwunder.